Praxisnachfolge

Praxisnachfolge in der Schweiz: Was die Daten zeigen

elba Einblicke Redaktion · 15. Oktober 2026

Eine Arztpraxis zu übergeben bedeutet, die Zukunft eines über Jahre gewachsenen Betriebs zu gestalten. Neben den wirtschaftlichen Fragen geht es um die medizinische Führung, das Praxisteam und die Beziehungen zu Patienten. Für elba gehören diese Fragen von Beginn an in ein gemeinsames Nachfolgekonzept.

Ein Generationenwechsel steht an

Laut FMH ist rund ein Viertel der berufstätigen Ärzteschaft in der Schweiz mindestens 60 Jahre alt. Das zeigt die Bedeutung frühzeitiger Nachfolgeplanung, sagt aber nicht, wie viele Praxen tatsächlich zum Verkauf stehen. FMH-Ärztestatistik 2025

Was die Grundversorgungsdaten zeigen

Im IHP Survey 2025 planen 21,8 Prozent der befragten Grundversorger, innerhalb von ein bis drei Jahren keine Patienten mehr regelmässig zu behandeln. Unter den Befragten ab 60 Jahren verfügen 25,9 Prozent über eine Nachfolgeregelung. Obsan-Bericht 01/26, S. 17

Diese Befragung betrifft die Grundversorgung. Aus ihr lässt sich keine exakte Zahl unbesetzter Schweizer Facharztpraxen ableiten. Für eine einzelne Praxis bleiben Fachgebiet, Standort und die Vorstellungen möglicher Nachfolger entscheidend.

Welche Fragen wir früh besprechen möchten

Für elba beginnt die Nachfolge mit einem persönlichen Gespräch. Wann möchten Sie Verantwortung abgeben? Wollen Sie noch ärztlich tätig bleiben? Welche Rolle soll Ihr Team in der Übergabe spielen? Und welches medizinische Profil braucht die künftige Leitung?

Diese Fragen helfen, die Suche nach einem ärztlichen Partner und die wirtschaftliche Prüfung aufeinander abzustimmen. So kann ein Konzept entstehen, das die Übergabe und die anschliessende Praxisentwicklung gemeinsam betrachtet.

elbas Ansatz

Wir bauen eine Gruppe auf, die etablierte Praxen übernimmt und gemeinsam mit ärztlichen Partnern weiterentwickelt. elba organisiert den Erwerb und die Finanzierung und übernimmt den kaufmännischen sowie administrativen Betrieb. Ärztliche Leitungs- und Partnerrollen verbinden Patientenversorgung und medizinische Führung mit Praxisbeteiligung ab Tag 1. Angestellte Ärztinnen und Ärzte können sich innerhalb von drei Jahren in diese Rolle entwickeln und werden dann beteiligt. Wie die Übergabe konkret gestaltet wird, stimmen wir mit dem bisherigen Inhaber und der künftigen Leitung ab.

Unser erstes Geschäftsfeld liegt in der plastischen und ästhetischen Medizin. Die Grundversorgungsdaten liefern dafür einen Kontext zum Generationenwechsel, aber keine spezifische Marktprognose für diese Fachrichtung.

Sie beschäftigen sich mit Ihrer Praxisnachfolge?

Lassen Sie uns in einem vertraulichen Gespräch Ihre Vorstellungen kennenlernen.